Ausflüge
Seit dem Krieg von 1991-1995 hat sich in Kroatien viel getan: Hotels wurden mit viel Geld renoviert, neue Unterkunftsmöglichkeiten erschlossen. Keine Frage, vom Image Camping und Cevapcici ist Kroatien mittlerweile weit weg. Wir wollen hier die Schönheiten der Natur und die alten und neuen kulturellen Attraktionen an der Küste und im Landesinneren vorstellen. Dabei ist es nicht möglich auf alles einzugehen, deshalb setzen wir bewusst einen Schwerpunkt mit der Kvarner-Region – wollen aber dabei die Schönheiten Dalmatiens nicht vergessen.
Der Kvarner bietet viele Ausflugsmöglichkeiten, und Sie als Gast haben die Wahl, welche Sie davon wahrnehmen möchten.
Die Küste:
Die Städte und Städtchen am Kvarner stellen eine einzigartige Aneinanderreihung reizvoller Ortschaften dar, denen man auf dem ersten Blick anmerkt, dass sie ursprünglich als mondäne Erholungsorte für die Gäste aus aristokratischen Kreisen vorgesehen waren. Andere Orte zeichnen sich dagegen durch ihre nach wie vor erhaltenenen mittelalterlichen Wurzeln und durch ihre volkstümliche Lebensweise aus. In den zur ersten Kategorie gehörenden Städten finden sich noble Villen und Gärten, die dem mediterranen Ambiente einen Hauch Zentraleuropas verleihen (Opatija, Crikvenica, Lovran, Mali Lošinj), und die zur zweiten Kategorie gehörenden Orte sind um die alten Fischerhäfen herum entstanden oder an den nahegelegenen Hügeln erbaut worden (Volosko, Mošćenička Draga, Valun, Baška, Rab, Kastav, Vrbnik). Diese Orte sind der Inbegriff dieser Mittelmeerregion. Dort gehören Kommunikation, Verständigung und Vertraulichkeit zur Tradition und zum Alltag. Das äusserst sich auch in der mediterranen Architektur, den Heimattraditionen, den Messen vor Ort, in den allabendlichen Treffpunkten sowie den zahlreichen Kulturereignissen.
Die Inseln:
Die Inseln von Kvarner liegen so dicht beieinander, und doch ist jede Insel eine Welt für sich. Und genau das ist das Besondere, denn jede dieser Welten lockt auf ihre eigene Weise. Wie soll man die Inseln von Kvarner entdecken? Auf der Insel Cres findet man den eindrucksvollen Ort Lubenice, die antike Siedlung Osor oder das ornitologische Geiernreservat. Die Insel Lošinj ist die Heimat der alten Seebären, und das umliegende Meer ist ein beliebter Lebensraum für Delphine. Die Insel Krk fasziniert mit ihrer reichen Geschichte (Glagoliza, Feudalfamilie Frankopan). Die Insel Rab haben schon die Römer Glücksinsel genannt, und eine Attraktion für die Gäste sind heute die traditionellen Armbrust-Spiele. Die Landschaft der Insel Pag ist geprägt von den Felsen, dem Meer und den Schafsheerden. Allerdings haben auch die Menschen noch etwas zu der Attraktivität beigetragen: den Pager Schafskäse (paški sir) und die typischen Pager Spitzen (paška ?ipka). Und die Insel Susak besteht vollkommen aus Sand, und der Besuch dieser Insel kommt einem wie ein Märchen vor.
Gorski Kotar:
Gorski kotar ist die ideale Gegend für alle Gäste, die die in den lauten Grossstädten oft vergessenen Werte zu schätzen wissen: Ruhe, Stille, Entspannung und reine Luft. Gorski kotar ist die Rückkehr zur Natur in ihrer angenehmsten Form. Ein Spaziergang zur Quelle des Flusses Kupa ist eine Begegnung mit unberührtem Wasser; beim Rudern im Kajak auf Kupa oder Dobra können die eigenen Kräfte in ursprünglicher Umgebung auf die Probe gestellt werden. Gorski kotar hat wunderschöne Seen (Lokvarsko jezero, Bajer, Lepenica), hohe Berge (von einigen kann man sogar die Alpen oder das Meer sehen), in Grotten versteckte Naturgeheimnisse (Vrelo, Lokvarka), lebendige Naturreservate - Bijele und Samarske stijene (Weisse Felsen und Samar-Felsen), die Schlucht Vražji prolaz(Teufelspassage) und das Landschaftsschutzgebiet Kama?nik. Die Krone der Naturschatzkammer ist der Nationalpark Risnjak. Der kluge Gast sollte die seltene Chance nutzen, an einem Tag zwei vollkommen gegenteilige Naturschauplätze zu erleben: den Vormittag am Meer verbringen und am Nachmittag in die Berge fahren (oder umgekehrt).
Bootsrundfahrten:
Bootsrundfahrten am Kvarner stellen eine ausgezeichnete Möglichkeit dar, die Schönheiten von Kvarner zu entdecken. Egal, ob es sich um einen halb- oder ganztägigen Ausflug handelt - hier hat man die einmalige Chance, das vielleicht schönste Gesicht von Kvarner zu sehen - das Gesicht, das man nur vom Meer aus zu sehen bekommt. Wenn man heute in die Häfen der Küstenorte einläuft, lernt man die Orte auf die gleiche Weise kennen wie die Seeleute es seit Jahrhunderten erleben: mit Begeisterung an der Kombination aus Naturbelassenheit und Stadtambiente. Die Inseln umsegeln, ihre auf der Küstenseite verborgenen Orte entdecken, in temperamentvolle mediterrane Häfen einlaufen, vom Hügel aus einen Blick auf das umliegende Meer werfen, am Abend von unten das rauschende Meer spüren und oben den Sternenhimmel betrachten - das ist Kvarner Lifestyle pur
Nationalparks:
Risnjak:
Risnjak ist ein waldreiches Gebirgsmassiv nicht weit von der Hafenstadt Rijeka entfernt, das seinen Namen nach seinem populärsten Bewohner, dem Luchs bekam. Der Park beginnt ab 300 m und reicht bis 1.500 Meter über dem Meer. Wegen seiner spezifischen Lage am Knotenpunkt zwischen den Alpen und den Dinariden und zwischen dem Mittelmeer und Mitteleuropa findet man hier auf einer relativ kleinen Fläche verteilt beinahe alle Pflanzen- und Tierarten, die für die gesamte geographische Region typisch sind. Hier gibt es Braunbären, Luchse, Wildkatzen, Gemsen, Hirsche, Rehe und Adler. Die wunderschöne Natur, das typische Karstgelände, die attraktiven Quellen (der Park umschliesst das Quellgebiet des Flusses Kupa) sowie die herrlichen Aussichtspunkte locken zahlreiche Bergsteiger und Naturfreunde zu einem Besuch von Risnjak an.
Brijuni:
Brijuni ist eine Inselgruppe aus zwei grösseren und zwölf kleineren Inseln mit einer Gesamtfläche von nur sieben Quadratkilometern. Sie befindet sich an der westlichen Küste Istriens nahe der Hafenstadt Pula. Als Landschaftsschutzgebiet gelten nicht nur die Inseln, sondern auch das umliegende Meer.
Die Brijuni-Inseln sind wegen der bewahrten mediterranen Vegetation bekannt: Wälder mit Steineichen, hoher Macchia, Kiefern und Zypressen wurden teilweise zu einer Parklandschaft gestaltet. Es gibt auch einen Safaripark mit exotischen Pflanzenfressern sowie wertvolles Kulturerbe aus römischer und byzantinischer Zeit. Wegen ihrer einmaliger Schönheit sind diese Inseln schon über ein Jahrhundert ein beliebter Urlaubsort für Staatsleute und Aristokraten.
Plitvicer Seen:
Die Plitvicer Seen befinden sich zwischen den Gebirgszügen Mala Kapela und Plješevica in der Lika. Die Plitvicer Seen wurden bereits 1949 zum Nationalpark und 1973 von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt. Der Hauptanziehungspunkt dieses in der Welt einzigartigen Parks sind 16 kleine Seen, die durch Wasserfälle miteinander verbunden sind. Die Seen sind durch Ablagerung einer besonderen Kalksteinart entstanden. Der Park umfasst das Quellgebiet des Flusses Korana und ist von dichten Buchen-, Tannen- und Fichtenwäldern umgeben. Neben Seen und Wäldern zieren auch mehrere Höhlen, Quellen und Blumenwiesen den Park, und unter den zahlreichen seltenen Tierarten, die hier heimisch sind, ist der seltene Braunbär am bekanntesten.
Im Nationalpark haben Sie mit einem Panoramabus sowie einem Elektroboot die Möglichkeit, die Naturschönheiten hautnah zu erleben.
Istrien:
Auch andere sehenswürdige Orte, die nicht weit von Kvarner entfernt sind, sind einen Besuch Wert. Von den Städten und Städtchen im Innenland Istriens, die auf Hügeln gebaut worden sind, wird der Gast herrliche Anblicke geniessen. Der historische Charme dieser Orte und ihre attraktive Lage bilden eine gute Kulisse für Kulturveranstaltungen und volkstümliche Feste (Filmfestival in Motovun, Kunstkolonie in Grožnjan, Volksrennen in Barban na prstenac ). Die Küstenorte Istriens sind reich an antiken und altchristlichen Denkmälern (Arena in Pula, Euphrasius-Basilika in Pore?), und das Natur- und Kulturerbe ist besonders eindrucksvoll im Nationalpark Brijuni zu bewundern.
Dalmatien:
Vom gemütlichen Stadtbummel bis zur wunderschönen Inselrundfahrt: Dalmatien ist reich an historische Städten, natürlicher Schönheit und faszinierenden Ausflugszielen.
Zadar:
Das Open-Air Museum Zadar, wo sich die 3.000-jaehrige Geschichte der Stadt in jedem Stein wiederspiegelt. Wandern Sie durch die schmalen Gassen, wo Sie viele versteckte Winkel entdecken werden! Die Einheimischen nennen ihre Stadt bescheiden Najlipsi grad na svitu (die schönste Stadt der Welt). Sogar Alfred Hitchcock war begeistert und soll gesagt haben, dass der Sonnenuntergang hier schöner sei als in Kalifornien. Zadar ging, durch eine griechische Inschrift aus dem IV Jh. vor Chr. zum erstenmal als Jadasinos erwähnt, in die Geschichte ein. Die Stadt erlebte die Herrschaft der Illyrer, Römer, Byzantiner, Venezianer, Österreichs und Frankreichs. Jedes dieser Länder und jede Epoche prägten die Stadt. Sie hiess Jader , Jadera , Idassa und Diadora . Kaiser, Könige, Päpste, Wissenschaftler, Künstler und Baumeister hinterliessen ihre unauslöschlichen Spuren. Hierbei suchte Zadar zu allen Zeiten seine Rechte und Freiheiten zu schützen. Unzählige Bauwerke und Denkmale zeugen vom reichen geistigen und kulturellen Erbe der Stadt. Geschichte in Stein gehauen: Das Römische Forum, die Kirchen und Kloester. Imposant sind die eindrucksvollen Wehrmauern und Bastionen, seinerseits errichtet zum Schutz gegen die drohende Gefahr der Türken. Nicht zu vergessen, das Kloster der hl. Maria (ll.Jh.), in welchem der ungemein wertvolle Schatz sakraler Kunst, das Gold und Silber der Stadt Zadar ausgestellt ist, das Werk einheimischer Goldschmiede.
Als Zentrum des Handel, der Seefahrt, Kultur, Kunst und Wissenschaften entstand in Zadar nicht nur der erste kroatische Roman Planine von Petar Zoraniæ und die erste kroatische Zeitung , Kraljski dalmatin , hier wurde auch im 14. Jh. die erste dalmatinische Universität gegründet. Zadar ist heute kulturelles, wirtschaftliches und touristisches Zentrum Norddalmatiens, eine Stadt voller Leben und mediterranem Flair.
Nationalpark Paklenica:
50 km nördlich von Zadar erstrecken sich die eindrucksvollsten Gebiete des südlichen Velebits, einschliesslich seiner höchsten Gipfel. Die Hauptattraktion des Parks sind die zwei atemberaubenden, in den Berg eingeschnittenen Schluchten Velika und Mala Paklenica, die sich von schwindelerregender Höhe bis hinab zum Meer ziehen. Auf dem verhältnismässig kleinen Gebiet des Nationalparks gibt es mehrere ungewöhnliche Karstreliefformen, einige Höhlen und eine üppige und vielfältige Flora und Fauna. Von den steilen Felswänden ist der Aniæa kuk genannte Fels der herausragende und das beliebteste Ziel der kroatischen Alpinisten. In den oberen Bereichen des Canyons wurde das einzige grössere zusammenhängende Waldgebiet auf der zur Küste gerichteten Seite des ganzen Velebits bewahrt. Dies hatte, neben dem Vorhandensein mehrerer Vegetations- und Klimagürteln, entscheidenden Einfluss darauf gehabt, dieses Gebiets zum Nationalpark zu erklären.
Der Nationalpark Paklenica bildet auch die Heimat von seltenen, im übrigen Europa teilweise ausgestorbenen Tierarten, wie Steinadler, Gänsegeier, Wildkatzen, Wölfe und Braunbären.
Nationalpark Kornaten:
Die Kornati (Kornaten), liegen in Norddalmatien, unweit von Zadar, und stellen die am stärksten gegliederte Inselgruppe des gesamten Mittelmeerraums dar. Sie besteht aus etwa 140 unbewohnten Inseln, Inselchen und Riffen mit einer Gesamtfläche von nur etwa 70 qkm. In unmittelbarer Nähe des Nationalparks Kornati befindet sich noch ein unter Naturschutz stehendes Juwel Kroatiens - der Naturpark Telašèica, der die breite und tiefe, gleichnamige Bucht auf der benachbarten Insel Dugi Otok umfasst. Charakteristisch für die Kornati-Inseln sind ihre vielfältig geformten, bizarren und ungewöhnlichen Reliefstrukturen sowie ihre hohen Kliffe. Im Hafen der Stadt werden Tagesausflüge in die Inselwelt vor Zadar angeboten. Baden, Inseln und Riffe aus nächster Nähe.
Nationalpark Krka:
Krka ist unter den Flüssen des kroatischen Karstgebietes sicherlich der grossartigste.
Nur 80 km südlich von Zadar, unweit der Stadt Sibenik, gelegen, ist er wegen seiner zahlreichen Wasserfälle berühmt, die, wie auch die Plitvitzer Seen, durch die Ablagerung der Rauhwacke, einer besonderen Kalksteinart, entstanden sind. Dieser Nationalpark umfasst den grössten Teil des Flussverlaufes von der historischen Stadt Knin, unweit von seinem Ursprung, bis nach Skradin, wo sich das Flussbett der Krka in eine lange und tiefe Meeresbucht zu verwandeln beginnt. Der Fluss strömt teilweise durch tiefe Schluchten, die sich in die Karsthochebene eingeschnitten haben und bildet mehrere Seen, vor allem zwischen den beiden grössten und schönsten Wasserfällen, Skradinski buk und Roški slap. Die kleine Insel Visovac mit dem Franziskanerkloster ist ein weiterer Höhepunkt entlang des Krka-Flusses.
Sehr viel detailliertere Infos:
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